Schwellköpp im Altenzentrum

Fastnacht im Altenzentrum ist seit Jahren Höhepunkt für die Senioren

Altenzentrum Haus Mainblick Gustavsburg – Pflegedienstleiterin Elke Zerfaß begrüßte, stellvertretend für Heimleiter Steffen Haas, mit launischen Versen die bestens aufgelegten und kostümierten Bewohner. Dann übernahm Sitzungspräsident Peter Ehrhardt das Zepter und leitete über zu Kaffee und Kreppel. Alleinunterhalter Charly Nägler begleitete das Programm unermüdlich mit einem riesigen Repertoire fastnachtlicher Melodien und Liedern.

Hervorragend schilderte Bärbel Stubbe im ersten Vortrag als eine Großmutter mittleren Alters, wie lustig, abwechslungsreich, aber auch anstrengend diese Aufgabe sein kann, insbesondere mit den Enkeln. Sie ist gleichzeitig die Regisseurin der Sitzung und stellt das Programm zusammen. Mit ihrem Mann Erwin hatte sie den Speisesaal in eine bunte Narhalla verwandelt, wofür beiden ein besonderer Dank galt. Der diesjährige Orden des Gustavsburger Carneval Clubs in Form eines Goldbarrens stellte der Präsident des GCC, Hermann Frank, vor. „Ein Narr braucht einen Fastnachtsorden, egal ob er aus Süden oder Norden“ meinte 

er und überreichte Elke Zerfaß und Bärbel Stubbe diese Zierde. Mit Wortspielen, bei denen die Zuhörer jeweils das letzte Wort eines Verses

vollenden, zog Heidi Schiefelbein einen Trumpf aus dem Ärmel.

 

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Vom Carneval- und Tanzsportverein Fidelio aus Hochheim bot das junge Tanzmariechen Maya Steppin einen perfekt professionellen Solotanz dar. Einfach beeindruckend. Der Protokoller des gleichen Vereins, Jürgen Krämer, schilderte die teils recht unangenehmen Erlebnisse, wenn er des öfteren mit Billigfluglinien unterwegs ist.

Ein absoluter Höhepunkt stellte der Einzug der Kinderschwellköpp des Mainzer Schwellkoppträscherclubs dar. Einfach köstlich, als Floria, Lottchen, Niklas, Kevin und Julia, so die Namen der Schwellköpp, zwischen dem närrischen Auditorium umherwandelten, sich verbeugten und die Hand reichten. Und dann kam sogar „Henneschen“, ein großer Schwellkopp, in den Saal, getragen von Chritian Thöma, dem Initiator des Auftritts bei dieser Veranstaltung. Einfach begeisternd.

Beim musikalischen Abschluss animierte die „Altrheingarde“ aus Ginsheim, unter der Leitung von Benno Hochhaus, die Närrinnen und Narhallesen zum Mitmachen, was absolut kein Problem darstellte. Ihre Songs „Ich werd Gardist“, „Das Lebe is schee“ und „Am Dom entlang“ entfachte erneut eine fantastische Stimmung bei den Heimbewohnern. Als dann auch noch die Schwellköpp das bunte Bild umrahmten, war der absolute Höhepunkt erreicht. Wie sagte jemand später: Diese Sitzung war mit den neuen Akzenten unübertrefflich.

Somit konnte Präsident Peter Ehrhardt die begeisterten Bewohner und   Gäste zum anschließenden Abendessen mit Weck, Worscht un Woi einladen, nicht aber bevor er allen Mitwirkenden, den Helferinnen und Helfern vom Betreuungsteam, aus dem Servicebereich und vom Küchenteam sowie den Hausmeistern ein herzliches Dankeschön aussprach. Helau bis nächstes Jahr!


Text: Peter Ehrhardt // 27.02.2020